Villingen-Schwenningen II vs . Dynamites 74:59

Nach der klaren Niederlage gegen den Titelanwärter Nr. 1 aus Tübingen gastierten die Dynamites beim nächsten Hochkaräter der Liga. Die Reserve der wiha Panthers Schwenningen (2. Bundesliga) hat nichts anderes als den Aufstieg in die Landesliga für sich als Ziel erklärt. Die Dynamites reisten daher als Underdog nach Villingen-Schwenningen. Nach einer guten Trainingswoche nahmen sich die Dynamites trotzdem vor, für eine kleine Überraschung zu sorgen. Doch bereits in Spielminute 1 der erste Dämpfer: Bei einer unglücklichen Situation kugelte sich Spieler-Trainer Chris Reza den Daumen aus und so musste das Team fortan ohne ihren Kapitän auskommen. Die Gastgeber hingegen traten selbstbewusst auf und erzeugten in der Defensive jede Menge Druck auf die Dynamites-Akteure. Es brauchte daher eine Weile bis die Mannschaft aus Holzgerlingen ins Spiel fand. Dann aber richtig. Es wurde hart verteidigt, in der Defensive um jeden Ball gekämpft und in der Offensive mutig der Korb attackiert. Der Gastgeber aus Villingen-Schwennigen wurde so zu vielen Fehlern gezwungen und diese wurden konsequent in eigene Punkte umgemünzt. Ergebnis war eine knappe 42:39-Führung zur Halbzeit, in der insbesondere Julian Schenk auf Seiten der Dynamites dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Er erzielte bis zur Halbzeitsirene bärenstarke 22 Punkte und war kaum zu bremsen.

Eine Überraschung lag also in der Luft und die Dynamites wollten nun unbedingt ihren zweiten Sieg in der noch jungen Saison einfahren. Doch während die Gastgeber ihre Fehler nach und nach abstellen konnten, gelang dem Holzgerlinger Team nun so gut wie gar nichts mehr. Die kräftezehrende erste Halbzeit zeigte ihre Wirkung. Selbst die einfachsten Korbversuche verfehlten zu oft ihr Ziel. Villingen-Schwenningen zog in der Folge immer weiter davon. Auch wenn die Dynamites bis zum Schluss aufopferungsvoll kämpften, konnte die Partie nicht mehr gedreht werden. Die Niederlage mit 59:74 fiel am Ende etwas zu hoch aus. Ein 15-Punkte-Unterschied war über das gesamt Spiel nicht zu spüren. Dennoch war die Sieg der Mannschaft aus Villingen-Schwennigen verdient. Die beiden Spielertrainer Chris Reza und Florian Wolf zeigten sich nach dem Spiel dennoch zufrieden. Insbesondere hinsichtlich der Einstellung war dieses Spiel mit Abstand die beste Saisonleistung.

Es spielten: Augustin, D. (10 Punkte/2 Dreier), Bauer, N. (1/0), Kempter, M. (2/0), Mayer, M. (10/0), Schenk, J. (23/2), Steller, D. (8/0); Wolf, F. (5/0), Kraft, S., Reza, C., Veit, J., Waligora, P.

Das nächste Spiel findet am Samstag, 09.11.19 um 17 Uhr zuhause in der Berkenhalle gegen Metzingen statt.

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