Dynamites vs. Metzingen 93:92

 

Dynamites zwingen TuS Metzingen nach zweifacher Verlängerung in die Knie (93:92 n.V.)!

Die Dynamites sind wieder zurück in der Erfolgsspur! Nach drei Niederlagen in Folge setzte es einen extrem wichtigen Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Metzingen. Doch der Weg dahin war sehr lang und überaus beschwerlich. Vor heimischer Kulisse brauchte die Mannschaft aus Holzgerlingen zwei Verlängerungen um die Gäste aus Metzingen niederzuringen.

Dass es ein Spiel auf Augenhöhe werden würde, war keine Überraschung. Doch was die Partie an Dramatik zu bieten hatte, das hatte keiner auf dem Zettel. Von Beginn an entwickelte sich ein enges und hart umkämpftes Spiel. Keiner der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen und so entschied sich die Partie erst in den Schlussminuten. Wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit erzielte die Mannschaft aus Metzingen durch einen Mitteldistanzwurf eine Zwei-Punkte-Führung. Den Dynamites blieb noch ein letzter Angriff um den Ausgleich zu erzielen. Julian Schenk, am Ende mit 33 Punkten der überragende Dynamites-Akteur, musste jedoch einen Verzweiflungswurf unter starker Bedrängnis nehmen. Dieser verfehlte sein Ziel deutlich. Wie aus dem Nichts fing jedoch Stephan Hanek, der nebenbei ein starkes Debüt im Dynamites-Dress feierte, den Ball in der Luft und verwandelte mit der Schlusssirene zum Ausgleich! 80:80! Verlängerung!

Auch hier konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Kurz vor Schluss führten die Gäste jedoch mit 3 Punkten und waren dem Sieg nahe. Ein Dreier musste her. Manuel Mayer, der Big-Man der Dynamites, der über das gesamte Spiel unter den Körben unglaublich ackerte, bekam an der Dreierlinie den Ball. Eigentlich gehören Distanzwürfen nicht unbedingt zu seinem Offensive-Repertoire. So war er auch nur als Passstation im Spielzug vorgesehen. Zur Überraschung aller drückte er einfach mal ab und verwandelte tatsächlich zum Ausgleich! 87:87! Verlängerung die Zweite!

Spätestens jetzt merkte man beiden Teams die bis dahin zurückgelegten 45 Spielminuten an. Vor allem die Dynamites wirkten stehend k.o. Zahlreiche Fehler verhinderten eine mögliche Führung und eine Vorentscheidung. So führten die Gäste erneut kurz vor Schluss mit einem Zähler. Doch den Dynamites blieb wieder der letzte Angriff. Es ist schon schwer einmal mit der Schlusssirene einen entscheidenden Wurf zu treffen und sich in die Verlängerung zu retten. Zweimal ist schon sehr unwahrscheinlich. Ein drittes Mal eigentlich fast unmöglich?! Nicht an diesem Tag! Der Ball lief in diesem entscheidenden Angriff gut durch die Reihen der Dynamites und landete letztendlich bei Spieler-Trainer Florian Wolf, der zum Korb zog und per Floater den Ball im Netz versenkte! Schlusssirene! 93:92! Sieg!

Die Freude und Erleichterung war riesen groß. Beide Mannschaften hätten den Sieg verdient gehabt. Die Dynamites hatten wohl einfach auch das Glück ein bisschen mehr auf ihrer Seite. Aber dieses hat sich die Mannschaft auch redlich verdient. Über die gesamte Partie zeigte das Team enorme Einsatzbereitschaft, Teamgeist und unbedingten Siegeswillen. Eben genau das, was sich die Dynamites nach drei Niederlagen in Serie vorgenommen hatten.

Es spielten:  Augustin, D. (7 Punkte/1 Dreier) , Hanek, S. (5/0); (9/1); Mayer, M. (14/1), Schenk, J. (33/1); Steller, D. (16/0); Veit, J. (6/2);  Wolf, F. (12/0). Carbonara, E., Kempter, M., Waligora, P.

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